Hier finden Sie meine Anfragen und Anträge an das Bezirksamt Spandau.

Juni 2022
8) Geschwindigkeitskontrollen in der Hugo-Cassirer-Straße
An der Hugo-Cassirer-Straße gibt es einen Jugendtreff, Seniorenwohnanlagen und einen Spielplatz. Deshalb ist sie eine verkehrsberuhigte Straße innerhalb der Tempo-30-Zone. Dennoch wird sie immer wieder als Rennstrecke genutzt. Z.T. um bei hohem Verkehrsaufkommen auf der Wasserstadtbrücke einige Autos zu überholen, z.T. scheint es aus reinem Spaß am schnellen Fahren. Ich bitte das Bezirksamt, sich bei der Polizei dafür einsetzen, das Tempolimit zu kontrollieren, um Unfällen vorzubeugen. Denkbar sind regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen, oder mittels einer fest stationierten Anlage.

April 2022
7) Weitere Bebauung am Nordhafen
Es gibt Unklarheiten hinsichtlich einer möglichen Bebauung des Grundstücks WA4 aus dem Bebauungsplan VIII-53 vom 7.7.2006 zwischen der Schäferstraße und der Straße „Am Alten Strandbad“. Dort befindet sich ein braches Grundstück, das angeblich von einer Mitarbeitergenossenschaft im Rahmen eines Erbbauvertrags erworben wurde und auf dem demnächst vier Wohngebäude für 140 Familien entstehen sollen. Anwohner/innen bitten um Informationen zum Planungsstand.
Antwort des Bezirksamtes vom 6. Juli 2022.

März 2022
6) Ergänzende, horizontale Busverbindung
Die Neubausiedlung „Wasserstadt-Oberhavel“ ist noch kein urbanes Gebiet. Um den Alltag zu bewerkstelligen sind zahllose Fahrten ins Berliner Zentrum oder in die Spandauer Neu- bzw. Altstadt nötig. Allerdings sind die Busverbindungen im Spandauer Norden bisher nord-süd ausgerichtet. Um z.B. von der Streitstraße (Wasserstadt) zur nördlichen Neustadt oder zum Johannesstift zu kommen, müssen immer erst ein paar Kilometer südlich gefahren werden, um dann von dort mit einem anderen Bus (M45) wieder gen Norden zu kommen.
Ich empfehle eine der beiden Buslinien auf der Streitstraße abbiegen zu lassen und über das Fehrbelliner Tor zum Askanierring zu fahren. Das bedeutet einen Umweg von nur einer einzigen Bushaltestelle und schon wäre im Spandauer Norden eine ost-west-Busverbindung gegeben. Die Buslinie 136 würde sich dazu m.E. sehr gut eignen.
Ablehnung: Dieser Vorschlag wurde vom Ausschuss für Bauen, Verkehr, Grünflächen, Umwelt und Natur in seiner Sitzung vom  17. Mai 2022 abgelehnt.

Februar 2022
5) Öffentlichkeitsbeteiligung bei den Neubauvorhaben in der Wasserstadt
Gespräche mit Anwohner:innen der Wasserstadt ergaben, dass die mangelnde Information über die neuen Bauvorhaben als eines der größten Problemen angesehen wird. Das Bezirksamt wird gebeten die Öffentlichkeitsbeteiligung bei den Neubauvorhaben auszuweiten und eine Anlaufstelle für Fragen der Anwohner:innen zum Bauzeitraum oder zur Anpassung der technischen, verkehrlichen und sozialen Infrastruktur zu schaffen.
Antwort des Bezirksamts vom 25. März 2022.

Februar 2022
4) Berücksichtigung von Leitlinien im Stadtquartier Wasserstadt
Mit dem neuen Stadtquartier Wasserstadt-Oberhavel werden derzeit für etwa 20.000 neue Bewohner:innen Wohnraum geschaffen. Das bedeutet für die Ortsteile Hakenfelde und Haselhorst eine Einwohner:innensteigerung um 50 %. Während auf der einen Seite Wohnraum geschaffen wird, hinken die Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur (auch der sozialen Infrastruktur) deutlich hinterher. Dazu zählen: Bus-, U- und S-Bahnanbindung an die Berliner Innenstadt, Pkw-Parkplätze, Kitas, Schulen, Arztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten, wohnungsnahe Grünflächen, Gewerbe/Arbeitsplätze, Gastronomie, Freizeitangebote/Nachbarschaftstreffs, Beratungsangebote, Sport- und Kulturzentren, Marktplätze bishin zu Altglascontainern.
In den Leitlinien des AGH Berlin zur Gestaltung der neuen Stadtquartiere werden die Aspekte aufgeführt, die zu berücksichtigen sind, um so genannte „lebendige Kieze“ zu schaffen. Inwieweit werden diese Anforderungen in der Wasserstadt Oberhavel berücksichtigt?
Antwort des Bezirksamts vom 25. März 2022.

Dezember 2021
3) Gesperrter Uferweg Eiswerder
Der östliche Uferweg zwischen der Insel Eiswerder und der Spandauer-See-Brücke war wegen gefundener chemischen Kampfmittel 2020 für über ein Jahr gesperrt. Im Herbst 2021 wurde der Uferweg an der gleichen Stelle wegen Ausbesserungsarbeiten erneut gesperrt. Um den Bewohner/innen ein bisschen Bewegung an der frischen Luft zu ermöglichen, sollte der Weg wenigstens nach Feierabend und am Wochenende für Spaziergänger/innen freigegeben werden.

Antwort des Bezirksamts vom 25. Febr. 2022.

November 2021
2) Fußgängerweg auf den Havelwiesen und der Fußgängerzugbrücke
In der Wasserstadt wurde über die Maselake eine Fußgängerzugbrücke gebaut. Der Weg von der Hugo-Cassirer-Straße durch die Havelwiesen zur Brücke ist unbeleuchtet und nach leichten Regenfällen schnell matschig. Besonders in der dunklen Jahreszeit stellt dieser Zustand eine Gefährdung dar. Anbei ein Foto vom matschigen Weg der Havelwiese. Wenn es dunkel ist, sind der Matsch und die Pfützen nicht zu sehen. Aufgrund der zunehmenden Bevölkerung in der Wasserstadt wird der Fußgängerweg von der Havelwiese über die Maselakebrücke immer häufiger für den Weg zum Einkaufen genutzt. Ausserdem ist der unbeleuchtete Zustand ein potenzieller Raum für kriminelle Aktivitäten. Ich empfehle einen gepflasterten Seitenstreifen und einige wenige Lichtquellen mit Bewegungsmeldern.

20211219_Havelwiese-Pfütze

Antwort des Bezirksamts vom 22. Febr. 2022.

November 2021

1) Grundstück um den nördlichen Teil der Maselakebucht in Hakenfelde
Im Umfeld der Spandauer Wasserstadt wird derzeit jede potenzielle Baufläche bebaut. Der am Maselakepark ansässige Wassersport- und der Anglerverein erhalten nur noch kurzfristige Pachtverträge. Sie befürchten, dass die von ihnen seit z.Z. über 50 Jahren genutzten Flächen ebenfalls für den Wohnungsbau freigegeben werden. Da im Zusammenhang mit Neubauaktiviäten auch soziale und kulturelle Angebote ausgeweitet werden sollen, bitte ich darum, die wenigen vorhandenen Einrichtungen zu erhalten und ggf. auszubauen.
Antwort des Bezirksamts vom 25. Febr. 2022.